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Stadt unter Druck? Gemeinsam Resilienz für Berlin entwickeln

(c) Alexander Rentsch
08.11.26
16:00 - 17:30 Uhr
Haus der Kulturen der Welt
Präsenzveranstaltung

Von sicheren U-Bahnhöfen bis zum Schutz vor digitaler Gewalt: Wie entsteht eine sichere Stadt? Diskutieren Sie mit Forschung und Praxis.

Welchen konkreten Nutzen hat Forschung für die Stadt? Wie arbeiten Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft zusammen, um Lösungen für Herausforderungen im öffentlichen Raum und im digitalen Umfeld zu entwickeln?

Diese Fragen stehen im Zentrum des interaktiven Panels, das zwei Berliner Transferprojekte der HTW Berlin und HWR Berlin vorstellt und zeigt, wie wissenschaftliche Erkenntnisse kooperativ entstehen und in enger Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft wirksam werden.

Im ersten Projekt geht es um die Gestaltung sicherer und nutzbarer Mobilitätsräume am Beispiel des U-Bahnhofs Kottbusser Tor. In Zusammenarbeit von Studierenden, BVG und Verwaltung werden Wahrnehmungen von Sicherheit und Aufenthaltsqualität untersucht. Mithilfe von Methoden aus Umweltpsychologie, Design- und Stadtforschung werden diese Perspektiven gemeinsam mit Anwohnenden, Fahrgästen und BVG-Beschäftigten in konkrete Gestaltungsansätze überführt.

Das zweite Projekt widmet sich der Frage, wie zivilgesellschaftliche Organisationen – insbesondere aus der LGBTIQ+-Community – besser vor digitaler Gewalt geschützt werden können. Im Fokus stehen Hassrede, Desinformation, Doxing und gezielte Cyberangriffe, die ihre Arbeit zunehmend erschweren und demokratische Teilhabe gefährden. Gemeinsam mit Partnern aus NGOs und Polizei werden diese Risiken analysiert und darauf aufbauend praxisnahe Schulungs- und Schutzkonzepte entwickelt, die technische, organisatorische und rechtliche Perspektiven verbinden.

Beide Projekte machen sichtbar, wie Wissen nicht im akademischen Raum verbleibt, sondern in gemeinsamer Arbeit mit Praxisakteur*innen in konkrete Handlungsansätze übersetzt wird – für mehr Sicherheit und Teilhabe in der Stadt.

Statt eines klassischen Panels setzt die Veranstaltung bewusst auf Offenheit und Beteiligung: Ein freier Stuhl lädt das Publikum ein, jederzeit eigene Perspektiven, Fragen und Erfahrungen einzubringen.

Adresse

Haus der Kulturen der Welt (HKW)
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin