HAWmatch: Die Entwicklung der digitalen Transferplattform geht in die nächste Phase
Mit HAWmatch entsteht im Projekt „Zukunft findet Stadt“ eine digitale Infrastruktur, die den Zugang zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft erleichtern wird. Nach Abschluss der Konzeptionsphase hat nun die technische Umsetzung begonnen. Ein Rückblick auf den bisherigen Entwicklungsstand und ein Ausblick auf den geplanten Pilotbetrieb zum Jahreswechsel 2026/27.
Wissens- und Innovationstransfer lebt vom Austausch zwischen Menschen. Forschung kann Impulse für die Praxis liefern, zugleich entstehen in Unternehmen, Verwaltung und Zivilgesellschaft Fragestellungen, die neue Forschung anregen. Damit aus diesen Impulsen konkrete Zusammenarbeit wird, braucht es geeignete Zugänge und Gelegenheiten zur Vernetzung.
Mit HAWmatch entsteht deshalb im Projekt “Zukunft findet Stadt” eine digitale Infrastruktur, die die Anbahnung von Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft unterstützt. Ziel ist es, Menschen mit gemeinsamen Interessen und komplementären Kompetenzen zusammenzubringen und den Wissens- und Innovationstransfer in beide Richtungen zu erleichtern – von der Forschung in die Praxis ebenso wie aus der Praxis in neue Forschungs- und Entwicklungsprozesse.
Prof. Dr. Sabine Baumann, Vizepräsidentin für Internationales, Forschung & Transfer der HWR Berlin und Projektleitung von “Zukunft findet Stadt” an der HWR Berlin, ordnet die Rolle von HAWmatch ein:
„Die Berliner Hochschulen für Angewandte Wissenschaften verfügen über starke und gewachsene Netzwerke mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Mit HAWmatch möchten wir diese Netzwerke nicht ersetzen, sondern erweitern. Die Plattform soll zusätzlichen Zugang schaffen – insbesondere für Menschen und Organisationen, die bislang noch keine direkten Kontakte zu unseren Hochschulen haben. So können neue Kooperationen entstehen und bestehende Verbindungen gestärkt werden.“
Von der Konzeption zur technischen Umsetzung
Nach einer intensiven Konzeptions- und Vorbereitungsphase ist HAWmatch in einen neuen Projektabschnitt eingetreten. Mit dem Abschluss des Vergabeverfahrens hat die praktische Arbeit an der technischen Infrastruktur begonnen. Im April 2026 traf sich das Projektteam mit der beauftragten Agentur Gesundheitsforen Leipzig an der HWR Berlin zum gemeinsamen Kick-off der Umsetzungsphase. Mit den Gesundheitsforen Leipzig konnte ein erfahrener Partner für die technische und gestalterische Entwicklung der Plattform gewonnen werden.
Ein wichtiger Entwicklungsschritt wurde bereits im Rahmen der Transferale 2026 sichtbar. Am 30. Juni präsentierte das Projektteam erstmals einen Showcase von HAWmatch. Die Demonstrationsversion arbeitet mit Beispieldaten und vermittelt bereits einen Eindruck von den grundlegenden Funktionen der Plattform – darunter Profile, Inserate und der Veranstaltungskalender.
In den kommenden Monaten werden diese Funktionen schrittweise erweitert. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Suchfunktionen, KI-gestützte Matching-Vorschläge sowie weitere Werkzeuge, die die Anbahnung von Kooperationen unterstützen sollen.
Pilotbetrieb startet zum Winter 2026
Mit der nächsten Ausbaustufe soll zum Winter 2026 der Pilotbetrieb beginnen. Erstmals werden dann Forschende sowie Akteur*innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft eingeladen, sich auf der Plattform zu registrieren, eigene Profile anzulegen, Bedarfe oder Angebote einzustellen und die Matching-Funktionen anhand realer Fragestellungen zu erproben.
Der Pilotbetrieb dient bewusst nicht nur der Erprobung der technischen Funktionen. Ebenso wichtig sind die Erfahrungen der ersten Nutzer*innen. Sie bilden die Grundlage, um HAWmatch schrittweise weiterzuentwickeln und die Plattform an den Anforderungen ihrer späteren Nutzung auszurichten.
Wer sich bereits heute einen Eindruck vom aktuellen Entwicklungsstand verschaffen möchte, kann den Showcase besuchen. Diese Version zeigt bereits die grundlegenden Funktionen von HAWmatch. Noch arbeitet sie mit Beispieldaten; eine eigene Registrierung ist derzeit nicht möglich.
Mit dem Pilotbetrieb soll sich das zum Winter 2026 ändern. Interessierte können sich bereits jetzt unverbindlich auf die Warteliste setzen lassen. Sobald die Registrierung geöffnet wird und erste Plätze für die begleitete Pilotphase zur Verfügung stehen, werden sie informiert.
Das HAWmatch-Team
Die Entwicklung von HAWmatch wird an der HWR Berlin von einem Projektteam vorangetrieben.
Die Gesamtleitung liegt bei Dr. Michael Ebert. Für die Projektkoordination und technische Leitung ist Holger Zimmermann verantwortlich. Leo Fenster verantwortet die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Projekts.
Darüber hinaus ist das Projekt in den Kontext des Verbundprojekts Zukunft findet Stadt eingebunden und profitiert von der fachlichen Expertise der beteiligten Hochschulen und Praxispartner*innen.
Über die weiteren Entwicklungsschritte berichten wir auf dieser Website sowie auf unseren Kanälen bei LinkedIn und Instagram.
Kontakt
Kontakt und Rückfragen:
hawmatch@hwr-berlin.de