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Fünf Tage, fünf Orte, viele Begegnungen: Das war die Transferale 2026

(c) Alexander Rentsch / Zukunft findet Stadt

Die zweite Ausgabe des Transferale-Festivals brachte angewandte Wissenschaft mit Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen. Wir blicken zurück auf eine Festivalwoche voller Gespräche, Experimente und neuer Verbindungen.

Wie gelingt Wissenstransfer in einer Großstadt? Die zweite Transferale hat fünf Tage lang unterschiedliche Antworten auf diese Frage erprobt. Statt an einem zentralen Festivalort fand sie dezentral in Berlin statt – an Orten, die zu den jeweiligen Themen und Zielgruppen passten.

So kamen Wissenschaft und Wirtschaft im Startup Incubator Berlin der HWR Berlin zusammen, während die BHT ihren Campus im Wedding für ein Kiezfest mit Nachbarschaft, Initiativen und der Berliner Feuerwehr öffnete. Im Pflege & Wohnen Sunpark in Neukölln standen Pflege, gesundes Altern und Lebensqualität im Mittelpunkt. Zum Abschluss verwandelte sich die Villa Elisabeth unter Federführung der HTW Berlin in einen Zukunftscampus mit Forschungsprojekten, Mitmachangeboten und einem Science Slam.

Dabei nahm der Austausch ganz unterschiedliche Formen an: Unternehmen und Forschende trafen sich in moderierten Begegnungsräumen, Nachbarinnen probierten Angebote zur Krisenvorsorge aus, Bewohnerinnen einer Pflegeeinrichtung diskutierten mit Wissenschaftlerinnen und Studierenden. Bei der Transferale-Version von „Meet the Scientist“ wurden Fahrten mit der Fahrradrikscha zu Gelegenheiten für persönliche Gespräche mit Forschenden: Auf 15-minütigen Touren rund um die Villa Elisabeth konnten Besucher*innen mehr über ihre Arbeit, ihre Forschungsfragen und die Menschen dahinter erfahren.

Die Transferale hat gezeigt, wie vielfältig Wissenstransfer sein kann – und dass am Anfang häufig eine Begegnung steht. Nicht jedes Gespräch wird sofort zu einem gemeinsamen Projekt. Aber neue Kooperationen brauchen Orte und Gelegenheiten, an denen Menschen ihre Fragen, Erfahrungen und ihr Wissen miteinander teilen können.

Rückblicke gibt es auf den Social Media Kanälen von Zukunft findet Stadt, mit einer Auswahl von 20 Bildern auf Instagram und LinkedIn und einem ersten Videorückblick auf Instagram und LinkedIn. Damit lassen wir die Transferale 2026 jetzt erst einmal sacken und nehmen über den Sommer etwas Abstand. Im Herbst schauen wir dann noch einmal mehr im Detail auf das Experiment Transferale: Was haben wir gelernt? Welche Begegnungen wirken weiter? Und was ist daraus entstanden?

Unser Dank gilt allen Wissenschaftler*innen, Studierenden, Praxispartner*innen, Initiativen, Moderator*innen, Referierenden und Helfer*innen, die ihre Ideen, Zeit und Energie in die Transferale eingebracht haben. Ebenso danken wir allen Besucher*innen und Teilnehmenden, die gefragt, diskutiert, ausprobiert und damit das Festival mit Leben gefüllt haben.

Die Transferale 2026 ist vorbei. Die Gespräche, Kontakte und Ideen, die in diesen fünf Tagen entstanden sind, gehen weiter. Wir sind gespannt, was daraus entsteht.