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Transfer erproben, Erfahrungen teilen

(c) Sibylle Baluschek / Zukunft findet Stadt

Wie lässt sich Wissenstransfer dialogisch und wirkungsvoll gestalten? Zum Auftakt der Transferale 2026 kamen rund 20 Transfererfahrene und -interessierte auf dem grünen Campus der Evangelischen Hochschule in Berlin-Zehlendorf zusammen, um Methoden kennenzulernen, auszuprobieren und Erfahrungen zu teilen.

Bevor die Transferale an den folgenden Tagen an unterschiedliche Orte in Berlin zog, um Wissenschaft mit Wirtschaft, Zivilgesellschaft und weiteren Teilen der Stadtgesellschaft zusammenzubringen, stand zum Auftakt der Wissenstransfer selbst im Mittelpunkt.

Auf dem Campus der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) in Zehlendorf kamen rund 20 Teilnehmende aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zur Transfer-Werkstatt zusammen. Nach einem heißen Wochenende bot der grüne Campus nicht nur einen angenehmen Rahmen für den Start in die Festivalwoche – sondern auch Raum für konzentrierten Austausch und gemeinsames Arbeiten.

Erfahrungen aus „Zukunft findet Stadt“ gemeinsam nutzen

 

Gestaltet wurde die Werkstatt vom Team Evaluation der EHB gemeinsam mit der Berlin School of Public Engagement and Open Science am Museum für Naturkunde Berlin, einem Praxispartner im Verbundprojekt „Zukunft findet Stadt“. Ausgangspunkt waren Erfahrungen aus der bisherigen Projektarbeit zu Kompetenzentwicklung und Evaluation. Im Mittelpunkt stand die Frage, was dialogische Transferprojekte brauchen, damit die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Praxis gelingt. Dafür stellte das Team verschiedene Methoden, Ansätze und Erkenntnisse vor. Die Teilnehmenden lernten diese jedoch nicht nur theoretisch kennen, sondern konnten sie direkt erproben und auf ihre eigenen Erfahrungen und Arbeitskontexte beziehen.

 

 

 

Unterschiedliche Perspektiven auf Transfer

 

Ein wichtiger Bestandteil der Werkstatt war der Erfahrungsaustausch. Transfererfahrene und Transferinteressierte aus unterschiedlichen Bereichen konnten ihre Perspektiven einbringen und miteinander diskutieren.

Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven waren für den Auftakt der Transferale entscheidend: Wissenstransfer bedeutet nicht, fertiges Wissen von der Hochschule in die Praxis zu tragen. Dialogischer Transfer setzt voraus, unterschiedliche Wissensbestände, Erfahrungen und Interessen zusammenzubringen und Zusammenarbeit gemeinsam zu gestalten.

 

Ein passender Auftakt für fünf Tage Transferale

 

Damit setzte die Transfer-Werkstatt einen inhaltlichen Ausgangspunkt für die Festivalwoche. An den folgenden vier Tagen wurde an unterschiedlichen Orten in Berlin praktisch erprobt, was am Montag Gegenstand der gemeinsamen Reflexion war: Wie entstehen Begegnungen zwischen Wissenschaft und Stadtgesellschaft? Welche Formate passen zu unterschiedlichen Zielgruppen? Und was braucht es, damit aus Austausch längerfristige Zusammenarbeit entstehen kann?

 

Und auch für das Gruppenfoto zum Abschluss fand sich noch eine weitere Teilnehmerin: Campuskatze Coco gesellte sich zu den rund 20 Teilnehmenden – und sorgte damit für eines der ersten besonderen Motive der Transferale 2026.

Kontakt

Team Evalutation / EHB:

Janina Myrczik
janina.myrczik@eh-berlin.de

Noah Leven Keilmann
noah.keilmann@eh-berlin.de

Third Mission School / Museum für Naturkunde

Beeke Bartelt
Beeke.Bartelt@mfn.berlin

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